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Berichte

Tschernobyl - damals und heute – 25 Jahre Tschernobyl: Menschen – Orte - Solidarität

Unter diesem Motto fand vom 14.-29.Mai 2011 im Münchner Hauptbahnhof eine Ausstellung statt.

Wie kam es zu der Katastrophe, bei der damals radioaktiver Staub von vergleichsweise 100 Hiroshima-Bomben freigesetzt wurde und deren Folgen sogar heute noch in Bayern messbar sind?
 
Großformatige Fotos von Rüdiger Lubricht vermitteln einen Eindruck von der Trostlosigkeit der menschenleeren Orte in der Ukraine und in Belarus. Tondokumente lassen Zeitzeugen zu Wort kommen. Erstmals präsentiert die Ausstellung auch einen Überblick über die europaweite Solidaritätsbewegung, die bis heute engagiert Brücken von West nach Ost baut und enge Beziehungen zu den Betroffenen in Belarus und in der Ukraine pflegt.
Neben den globalen Folgen zeigt die Ausstellung insbesondere individuelle Schicksale. Mehr als 600.000 Menschen, so genannte „Liquidatoren“, waren nach dem Unfall daran beteiligt, die verheerenden Schäden zu begrenzen. Was ist aus den Helfern geworden?
Und hat sich seit 1986 im Energie Sektor was verändert? Wie sieht die Energieversorgung der Zukunft aus?
Veranstalter sind der Bund Naturschutz in Bayern e.V., Renovabis, die „Solitäraktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa“ und die Tschernobyl Kinderhilfe München e.V.
Die Wanderausstellung leistet einen Beitrag gegen das Verdrängen und Vergessen der
bisher größten von Menschenhand verursachten Katastrophe in der Geschichte der zivilen Nutzung der Atomenergie. Zum 25. Jahrestag der Katastrophe am 26. April 2011 setzt die Ausstellung auch einen Impuls zur politischen Auseinandersetzung mit der Kernenergie.

Der Besuch von Zeitzeugen, ihre Begegnung mit Schulklassen und anderen interessierten Personengruppen aus Deutschland, gehört zum Konzept. Medien und interaktive Elemente bringen verschiedene Themenkomplexe rund um Tschernobyl auf spannende und verständliche Art nahe. Für Schulklassen und andere interessierte Gruppen werden Führungen durch die Ausstellung angeboten

Weitere Informationen zur Ausstellung sowie Infomaterial erhalten Sie auch bei der Geschäftstelle der Kreisgruppe Donau-Ries des Bund Naturschutz unter donauries@bund-naturschutz.de oder telefonisch Dienstags und Donnerstags von 09.00-12.00 Uhr unter 0906/2 36 38.


31.03.2011/cs

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