Pressemitteilung

Tapfheim, 12. September 2005

 

Kleine Naturforscher auf Entdeckungsreise

Tapfheim (alhe): "Wir entdecken das Ried" lautete das Motto des Ferienprogramms des Bund Naturschutz Tapfheim. Der rund 3 1/2 km lange Erlebnisparcours begann und endete am Weidentipi beim Baggersee Tapfheim. 30 Kinder wanderten entlang des Sees und der Donau. In einer Lichtung konnten sich die Kinder Blätter von Bäumen aussuchen, bemalen und auf eine Stofftasche aufdrucken. Danach wurde der Name der entsprechenden Pflanze dazu geschrieben.

Ferienprogramm2

Weiter ging es zum Donaudamm. Dort standen Nistkästen bereit. Den Kindern wurde deren Zweck erklärt und auch die Unterschiede. Es wurde auch auf die dort in den Bäumen hängenden Nistkästen hingewiesen, die für die unterschiedlichsten Bewohner (Vögel und Fledermäuse) geeignet sind. Nach der Überfahrt zur Donau gingen die "jungen Naturforscher" direkt am Fluss entlang Richtung Donaumünster. Nach ca. 1 km war unter einer großen Weide ein Ruheplatz vorbereitet. Dort wurde ein Märchen vorgelesen. Die Stille soll dazu dienen, die Geräusche der Natur wahrzunehmen.

Ferienprogramm1

An einer Flusstafel wurde erklärt, dass der Fluss an dieser Stelle bis zur Mündung ins Schwarze Meer noch 2517 km lang ist. Damit ist die Donau der zweitlängste europäische Strom nach der Wolga. Nach dieser Station ging es weiter bis zum nächsten Verbindungsweg zum Damm. Dort erklärten die Gruppenbetreuer die Altwasser, deren Vegetation und einige markante Pflanzen, besonders das Indische Springkraut. Der historische Donauverlauf, der oft doppelt so lang war, wie der jetzige Verlauf und die entsprechende Breite des Flusses früher, wurden interessiert aufgenommen. Bei der letzten Station mussten die Kinder Geschick bewiesen und mit Hilfe eines am Baum hängenden Holzprügels Holzklötze umwerfen. Danach wurden in einem Quiz Fragen zum Rundweg und zu den einzelnen angesprochenen Themen beantwortet. Anschließend erfolgte eine Preisverleihung. Bis alle 4 Gruppen das Programm durchlaufen  hatten, waren über 2 Stunden vergangen. Die - inzwischen recht hungrigen - Naturforscher konnten dann mit Haselnussruten Würste am Lagerfeuer braten. Dazu wurden unter Gitarrenbegleitung Lieder gesungen.