Ortsgruppe Harburg

Willkommen bei der Ortsgruppe Harburg!

Die Ortsgruppe Harburg ist die jüngste im Landkreis. Zusammen mit Freunden, Bekannten und der Unterstützung der BN-Kreisgruppe Donau-Ries initiierte die Harburgerin Vera Mayer, Baumschulgärtnermeisterin und Naturpädagogin im Mai 2004 die Gründung einer Ortsgruppe. Fehler im Umgang mit der Natur geschehen meist nicht in böser Absicht sondern aus Unkenntnis. Die neue Ortsgruppe will deshalb auch informieren und aufklären.

Der Vorstand der BN-Ortsgruppe Harburg (von links): Thea Gruber (Kassenwartin), Michael Ziegelmeier (1. Vorsitzender), Vera Mayer (2. Vorsitzende), Susanne Hörger (Beisitzerin), Carola Lechner (Beisitzerin), Alexandra Strauss (Beisitzerin), Ute Linke (Schriftführerin)

Den Bund Naturschutz, seine Ziele und Aufgaben stellten Kreisvorsitzender Rudolf Schubert und sein Stellvertreter Alexander Helber einer Anzahl Interessierter im Gasthaus „Straußen“ vor. So sollen die natürlichen Lebensgrundlagen für Mensch, Tiere und Pflanzen erhalten und die natürliche Schönheit und Vielfalt unserer Heimat bewahrt werden. Schubert stellte klar, dass der Bund Naturschutz kein Selbstzweck sei. Parteipolitisch absolut neutral verhalte sich der BN, der Mitglieder aller politischen Richtungen aufweise. Trotz vieler notwendiger „Verhinderungsaktivitäten“ (Müll-Problem in den 90-er Jahren, Riesautobahn, Magnetschwebebahn u.a.) in den vergangenen Jahren herrsche im Bund Naturschutz keineswegs der „Geist der Verneinung“ vor. Diesem teilweise entstandenen Negativbild, gelte es durch Information und Aufklärung entgegenzuwirken; aber auch geschlossenes Auftreten sei wichtig. Schubert berichtete auch von vielen Arbeitsstunden ehrenamtlichen Einsatzes in der Natur, so auch bei Pflegearbeiten im Donauried im Rahmen des Projekts „Mertinger Höll“. Dass der Landkreis die Trägerschaft des Projekts „Lebensraum Lechtal“ im Bereich des Landkreises übernommen habe, sei ebenfalls ein großer Erfolg. Überhaupt sei der Artenschutz ein Hauptschwerpunkt. So waren dann auch Fledermäuse, Saatkrähen, Störche, Biber, Gentechnik, Solarenergie-Anlagen auf landwirtschaftlichen Flächen, Flächenversiegelungen und gemeinsame Gewerbegebiete der Kommunen einige von vielen Themen bei der Versammlung, bevor zur Gründung der Ortsgruppe und der Wahl des Vorstandes (siehe Bild) geschritten wurde. Fünfzehn Mitglieder wollen sich künftig um die „Traumgegend“ in und um Harburg sorgen, ein großes und verantwortungsvolles Aufgabenfeld durch die großen Juraheiden, die Wörnitz und den umliegenden Waldungen. Konstruktiv zusammenarbeiten will man mit der Kommune und anderen Behörden, keinesfalls soll ein Regenschirm schwingendes Feindbild aufgebaut werden. Noch im Jahr 2004 wollen die Harburger Naturschützer mit der Beteiligung am Ferienprogramm, mit einem Familienausflug zu einem Naturdenkmal und beim Herbstmarkt mit einer Kinderaktion aktiv werden. Kreisvorsitzender Schubert legte der Ortsgruppe auch die Pflege eines Biotops nahe der B25  in Richtung Donauwörth ans Herz. (Q.: Lembeck, Amtsblatt)

 

Neugierig geworden?

Dann schauen Sie doch einfach mal vorbei. Wir treffen uns normalerweise einmal im Monat zu einem Stammtisch. Nähere Informationen sowie die aktuellen Termine erfahren Sie bei Vera Mayer.

 

 

 

Aktivitäten 2015

Aktivitäten 2007

 

Spende: Geld für die Natur

 

Bezugsfertige Wohnung für Freund Adebar in Heroldingen

 

Heidepfleger im Einsatz

Die OG Harburg setzte sich an zwei Samstagen (17. 3.2007 und  31.3. 2007)  im Schweiße ihres Angesichts für  unsere Natur ein. Mit Motorsensen und Heugabeln entbuschten die emsigen Helfer einen Hang bei Binsberg.  Mit dieser Maßnahme gewährleisten die Naturschützer  seltenen Pflanzen und Tieren  das Überleben und den Erhalt dieser Heidefläche.

Entbuschung am Binsberg
Entbuschung am Binsberg
Entbuschung am Binsberg
BN Stand beim diesjährigen Maimarkt in Harburg.

Aktivitäten 2006

  • Muskeleinsatz für Harburger Natur - OG Harburg pflegt Heidefläche (s. Bild)

Am Samstag den 18.3.06 befreiten mit Engagement und vor allem Tatkraft 10 ehrenamtlichen Helfer den Steilhang des Schlossberges von Schlehen. So konnte in insgesamt 5 Aktionen seit Januar 2005 diese einzigartige, artenreiche Kulturlandschaft am Wöllwarth gesichert und für die Schafbeweidung wieder zugänglich gemacht werden. Die zunehmende Verbuschung  schränkte die Beweidung immer mehr ein. Die Stadt Harburg spendierte hierfür eine Brotzeit für diese bemerkenswerte Einsatzbereitschaft des Harburger Bund Naturschutz Teams.

  • Besuch der Schreinerei Grieb
  • Hacken am Wöllwarth
  • Mobilfunkvortrag mit Charlie Müller
  • Maimarktstand mit dem Thema Gentechnik
  • Familienusflug in die Karab
  • Stadtführung (s. Bild)
  • Führung durch die Mertinger Höll
  • Ziegenaktion bzw. Organisation der Beweidung Binsberg (s. Bild)
  • Gestaltung des Schulhofes der Volksschule Harburg (s. Bild)
  • Weihnachtsfeier im Eisbrunn
Heidepflege
Stadtführung
Ziegenbeweidung am Binsberg
Schulhofumgestaltung

Aktivitäten 2005

Mehrere pflanzenkundliche Exkursionen

  • Ferienprogramm Stadt Harburg: Kids im Biber-Fieber
  • Herbstmarkt Harburg
  • Aktionen rund ums Volksbegehren Wald
  • Regionalmarkt Donauwörth
  • Kräuter - Wellness - Wanderung:

Unsere Kräuterwanderung mit Frau Schindele  fand am Sonntag-nachmittag den 17.4. 2005 statt und lockte viele Kräuterinteressierte trotz vagen Wetters an.

Los gings oben am Rittsteig, Richtung Sonderhof. Durch den langen Winter war die Naturapotheke noch etwas mager bestückt, doch der Enthusiasmus ließ sich dadurch nicht eindämmen. Auf unserer Wanderung entdeckten wir mit Hilfe von Frau Schindele Kräuter für die Küche z. B.  Brennessel, Löwenzahn, Wacholderbeeren und Giersch, natürlich auch Heilkräuter wie z. B. Schöllkraut, Schlüsselblume, Wegerich und Ehrenpreis. Die Pflanzen wurden sogleich von den Kindern auf Geschmack (soweit essbar) getestet und meistens für gut befunden.

Gerade die sogenannten Unkräuter sind für uns Menschen Energie pur, da die Inhaltsstoffe dieser Pflanzen dem Körper alles bieten, was er v. a.  nach diesem langen Winter braucht. Frei nach dem Motto: "Nicht Unkraut hacken, sonder essen". Frau Schindele verwöhnte uns als krönenden Abschluß mit Ihrem leckeren Kräutertee. Geheimrezept zu erfragen bei Tel.: 09080/4211.

Dank unserer Pflanzenspezialistin war es ein sehr informativer Nachmittag zum Thema Heilkräuter auch für die Küche.